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BFM2005

From BluWiki

Burkina Faso & Mali 2005

Tagebuch

Tag 01

Datum: Donnerstag, 14. Juli 2005
Route: Cham - Basel
Autor: Lukas

Um halb neun Abends treffen wir uns im Bahnhof Luzern. Vollbepackt, jeder mit zwei Rucksäcken beladen, nehmen wir den Zug nach Basel. Stefan, ein Bekannter von Reto ist so freundlich und teilt mit uns sein Zimmer, da wir am nächsten Morgen schon früh los müssen und kein Zug von Luzern schon um sechs Uhr in Basel ist.

Das Haus in der Basler Altstadt ist schon sehr speziell: tausend kleine Winkel, Hundekot auf dem Teppich, alles knarrt und quietscht. Ganz speziell ist auch die extra-schmale Badewanne, damit daneben doch noch eine Person stehen kann. Was uns im Nachhinein ärgert ist nur, dass wir kein Foto haben von der „Schirmsammlung“, die die Tante von Stefan herumstehen hat. Nach einem Bier und einer fetten Zigarren unten am Rhein gehen wir relativ früh zu Bett, um morgen um 5.04 den Bus zu nehmen.

Tag 02

Datum: Freitag, 15. Juli 2005
Route: Basel - Paris - Ouagadougou
Autor: Lukas

Mann, es ist verdammt früh! Stefan bringt uns um viertel vor fünf ganz schlaftrunken zur Tür. Keine Bäckerei hat offen, deshalb gibt es das erste Gipfeli erst am Bahnhof Basel. Ohne Kontrolle kommen wir über die Grenze und steigen in den fast leeren Zug nach Paris ein. Bequem ist anders, aber irgendwie kriegt jeder von uns vieren hie und da ein wenig Schlaf. Als dann schon alle Sitzpositionen, bzw. Liegepositionen ausprobiert sind wird notfalls auch auf die Gepäckablage ausgewichen, wobei der Kontrolleur von SNCF nicht gerade Freude daran hat.

Naja, immerhin kommen wir pünktlich in Paris an. Dann vom Gare de l’est zum Gare du nord zu Fuss und anschliessend mit der vollgestopften Metro zum Flughafen Roissy Charles de Gaulle. Wobei Iwan lieber 5x ein Einzelticket löst, statt 1x ein 5-Zonen-Ticket. Vergebens versucht er am Schalter die sieben Euro zurückzukriegen.

Beim Einchecken verläuft alles Reibungslos und da wir je nur ca. 15 kg Gepäck haben, finden sich schnell neue Freunde, die ihr Übergewicht mit uns kompensieren wollen. Von diesen Burkinabés kriegen wir auch schon die erste Einladung in Burkina. Wir sollen ihn in Bobo besuchen, wo er eine Bronze-Werkstatt hat.

Das Flugzeug hob vollbepackt am Ende der Piste doch noch ab und nach dem Start hätte unserer Meinung nach auch gleich wieder die Landung kommen können. Es war nämlich sehr eng bestuhlt, d.h. man hatte fast Knieschoner gebraucht, weil der Sitz der vorherigen Reihe sehr nah war. Nach genau 5.05 h sind wir in Ouagadougou gelandet. Reto, also besser gesagt sein GPS hat die auch genau vorausgesagt. Wir wurden von der abendlich feuchten und heissen Luft beinahe erschlagen. Auch der markant-riechende Geruch vom verbrannten Abfall war ziemlich speziell. Wir wurden mit dem Flughafenbus ca. 200 m zum Terminal 1 ;-) gefahren, dort ging es um die Einreiseformalitäten.

Nachdem wir dem Luki beim Einreisen geholfen hatten – er hatte keine Adresse in Ouaga angegeben – konnten wir das Gepäck entgegennehmen und schon wurden wir auch von Daniela empfangen. Weiter ging es per super Taxi ins Centre des Guides, das Pfadizentrum der Pfadi in Burkina. Nach ein paar Bier wurden wir von Guy und seinen Kollegen durch die ersten Pfützen zu den zwei Gastfamilien gefahren. Nun war schlafen angesagt. Reto und Roli mögen es ganz warm und kuschelten sich in der „Hängematte“ eng zusammen..grrr.

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